Der Begriff Gelassenheit in Angelus Silesius online lesen

Ein kleiner Auszug aus dem Buch von Angelus Silesius:

Der Begriff Gelassenheit in Angelus Silesius: Cherubinischer Wandersmann

Angelus Silesius Cherubinischer Wandersmann 1 nimmt in den Sammlungen der deutschen Literatur bzw. der Barockdichtung nicht nur einen festen Platz ein, sondern wird darüber hinaus zu den größten und „berühmtesten Dokumenten“ der christlichen Mystik gezählt.

Dies allerdings nicht etwa wegen der Originalität der mystischen Überlegungen: im Cherubinischen Wandersmann wird bereits etabliertes mystisches Gedankengut übernommen, ja ist nicht selten sogar eine „fast wörtliche Übereinstimmung mit anderen Autoren“ festzustellen.
Seine Bedeutung erhält er durch die Art und Weise, wie dieser alte Stoff bearbeitet
wird. Angelus Silesius liefert keine originellen Antworten; aber er fragt originell, mit einer Originalität, die provoziert – ein Fragen, das zum Weiterfragen nötigt. Ein kurzer Blick auf die Wirkungsgeschichte seiner „geistlichen Epigramme“ genügte, um zu demonstrieren, wie Denker und Philosophen – u. a. F. W. J. Schelling, M. Heidegger und J. L. Borges  –, den Wandersmann
weiterzudenken, ja Neues zu erfahren vermochten.

Das ganze Buch hier online lesen

 

Download the PDF file .