▷ Die alte Heydnische Abgöttische Fabel von der Alraun

Verwendung und Bedeutung der Alraune in Geschichte und Gegenwart

Eine Diplomarbeit im Studiengang Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien,

vorgelegt am Lehrstuhl für Volkskunde an der Philosophischen Fakultät der Universität Passau
Betreuer: Prof. Dr. Walter Hartinger

Die Alraune ist die Pflanze mit dem „ältesten, unheimlichsten, zaubervollsten Ruf; sie scheint die Menschen schon seit einigen Jahrtausenden mehr als andere Pflanzen fasziniert und inspiriert zu haben und blickt auf eine lange Verwendungsgeschichte als Heil-, Rausch- und Zaubermittel zurück.

Die Quellen, die schriftlichen, bildlichen oder sonstigen Alraunendarstellungen und Verwendungen der Alraunensage sind kaum zu überblicken, weder im wissenschaftlichen

Bereich noch im Bereich der Kunst. Die Alraune ist Thema einiger Monographien, hier sind
v. a. Schlosser (1912) und Starck (1917) zu nennen, deren Bücher erst vor einigen Jahren wieder
als Nachdrucke erschienen.2 Daneben existieren zahlreiche ältere und jüngere Artikel zum
Thema Alraune, und die Erwähnungen in Büchern etc. sind kaum noch erfaßbar. Diese Überfülle an Material – gerade auch jüngeren Datums – läßt auf ein durchaus (noch oder wieder) vorhandenes Interesse an der Alraune schließen. Die meisten der Quellen befassen sich jedoch mit der Alraune als historischem Phänomen und berichten kaum – und wenn, dann nur punktuell– von einem Glauben oder einer Verwendung im 20. Jahrhundert.

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