Eifersucht

Was ist Eifersucht?

„Dieser Blick! Keine Satire!
Dieser kalte, durchdringende Blick.“
Man könnte schon wieder an die Decke gehen.
Man könnte sich schon wieder die Haare raufen.
Man könnte schon wieder ausflippen.
Aber das würde das Ganze nur noch schlimmer machen.

Das ist Eifersucht. Eindeutig Eifersucht.
Daran besteht kein Zweifel.
Wenn man ihn damit konfrontieren würde, würde er es natürlich abstreiten: „Eifersüchtig? Was? Ich? So ein Blödsinn!“
Aber er braucht nichts zu sagen. Man spürt es überdeutlich. Man sieht es ihm einfach schon an der Nasenspitze an.

Das ist Eifersucht

Außerdem jeder, der nicht gerade von gestern ist, erkennt das doch sofort: Das ist Eifersucht.
Dieses Gefühl…Besessenheit?

Diese Empfindung, die einen total verrückt macht.
Die einen nicht mehr klare denken lässt.

Die einen das Gefühl vermittelt, dass die einem persönliche nahe stehende Bezugsperson einen anderen mehr „liebt“ als einen selbst.

Die einen in dem (Irr-) Glauben lässt, dass der eigene (beste) Kumpel oder der eigene Partner diese bestimmte fremde oder vielleicht auch einem persönlich bekannte Person aus dem gemeinsamen sozialen Umfeld mehr Aufmerksamkeit schenkt als nötig.

Verlustängste und Besitzansprüche treten in ungeahnter Intensität an den Tag. Es ist als würde man die Aktionen des anderen nur durch ein kleines, verengtes Guckloch betrachten.

Eifersucht kann jeden treffen

Ob es vielleicht daran liegt, dass er ein Mann ist? Ob er deshalb in meinem neuen Partner einen Konkurrenten sieht? Ob er deshalb mit irgendwelchen Kurzschlussreaktionen und unberechtigten, ungewichtigen Vorhalten daherkommen muss?

Nein, das kann es eigentlich nicht (alleine) sein.

Denn Eifersucht kann schließlich jeden treffen. Ob das Kind, dass urplötzlich von seinem Fürsorge- Thron geschmissen wird, weil das neue kleine Geschwisterchen nun im Vordergrund bei den Eltern steht.

Ob der Kumpel, der sich auf einmal vernachlässigt vorkommt, weil der beste Freund/die beste Freundin nur noch Zeit für den/die neue(n) Partner/in hat oder ob der Angestellte, der eifersüchtig ist auf seinen Kollegen ist, weil dieser augenscheinlich für weniger Anstrengung mehr in der Gunst des Vorgesetzten steht und besser behandelt wird als man selbst.

Eifersucht kennt also keine Grenzen.

Sie kennt kein Alter, Tod kein Geschlecht und es ist ihr auch weitgehend egal in welchem Verhältnis die Menschen zueinander stehen.

Obwohl es in einer Liebesbeziehung schnell zur Zerreißprobe werden kann, sind auch andere Lebensformen nicht davor gefeit.

Der schlechte Ruf der Eifersucht…

Doch warum sich den Kopf zerbrechen. Warum sich Gedanken machen? Warum Eifersucht als Wurzel allen Übels betrachten?

Nur weil Medien, vermeintliche Experten und kluge Ratgeber von Psychologen ausschließlich die negativen Aspekte beleuchten?

Eifersucht kann nämlich in einem gewissen, gesunden Maß ein tolles, berauschendes Gefühl sein.

Sie macht einem klar, wie wichtig uns das Gegenüber ist.
Wie sehr man Zuneigung zu ihr/ihm verspürt.
Wie sehr man sie begehrt.
Wie sehr man sie als Freund, Partner, Bekannter usw. ins Herz, in den eigenen Alltag, in sein Leben integriert hat.
Sie ist neben der Liebe, eines der stärksten Gefühle, die wir empfinden.
Also sollte man sie zulassen.
Dann lösen sich manchmal Missverständnisse und Fehlinterpretationen von ganz allein in Luft auf.

Ursachen krankhafter & grundloser Eifersucht.

Kann man Eifersucht vorbeugen? Was hilft bei krankhafter Eifersucht? Was nach einem Eifersuchtsanfall tun?

Ursachen der Eifersucht

Wer unter Eifersucht leidet, gibt meist seinem Partner die Schuld dafür.

Weil sein Partner manchmal etwas anderes tut was einem recht und lieb ist, kommt es zu Misstrauen und der Angst, den Partner zu verlieren.

Die Ursache der Eifersucht ist aber meistens in uns selbst zu finden.

Was die Eifersucht oft entstehen lässt, sind Selbstzweifel, Seitensprünge des Partners in früheren Beziehungen oder Verlusterfahrungen in der Kindheit.

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