Besessenheit-Test und Vorbeugung

Das spirituelle Weltbild, das die Möglichkeit einer Beeinflussung durch körperlose „Fremdwesen“ erst zulässt, scheint im krassen Gegensatz zu unserer westlichen, aufgeklärten Gesellschaft zu stehen, die meist blind an die Objektivität der Wissenschaft glaubt.

Die Vorstellung von der Besessenheit, die sich durch allerlei Arten unnormalen Verhaltens zeigte, ist sehr alt und tritt in dieser oder jener Form faktisch in allen Kulturen und Religionen auf.

Unsichtbaren Welt

Das Vorhandensein einer unsichtbaren Welt, die unsere irdische umgeben soll, ist für viele Menschen schwer zu begreifen, da unser Verstand nur zu oft mit dem Sichtbaren und Greifbaren seine Grenze findet. Leider, Das uralte Wissen über Besessenheit wird heute als Aberglaube angesehen. Über Fälle von Geisterbeeinflussung und Besessenheit haben wir zahllose Berichte von den ältesten Zeiten her bis in unsere Tage.

Besessenheit im Neuen Testament

Dabei gibt es schon im christlichen Kontext wird die Besessenheit im Neuen Testament beschrieben. Die Evangelien berichten von zahlreichen Heilungen Besessener durch Jesus im Sinne einer „Austreibung” (Exorzismus). Vielen Menschen jedoch widerstrebt die Vorstellung, dass dämonische Besessenheit ein Mythos ist.

Tatsache ist, dass zu allen Zeiten und praktisch in allen Kulturen „Besessenheit“ als Phänomen beschrieben wird. Dabei wird mit unterschiedlichen Methoden und Praktiken versucht, von diesem Phänomen betroffenen Menschen zu helfen.

« Die vollkommene List des Teufels besteht darin, einem einzureden, daß er gar nicht existiert. » (Charles Baudelaire 1821-1867)

Besessenheit und Exorzismus

Das Thema Besessenheit ist demzufolge sehr aktuell, da Exorzismen für viele Menschen auf der Welt real und somit existent sind. Es ist jedoch so, dass durch die Aufklärung und den medizinischen Fortschritt das Praktizieren der Exorzismen eher abgeflacht ist, die Sicht der Wissenschaft ist daher ein Natürlich wichtiger Aspekt.

Aber trotz allem bleibt der Exorzismus von der katholischen Kirche anerkannt. In der christlichen Lehre sieht man die Besessenheit daher als die Inbesitznahme eines Menschen durch eine fremde geistige (dämonische) Kraft an, die durch den Besessenen ständig oder zeitweilig handelt.

Der neue Ritus des Exorzismus fasst die Kriterien für den Fall der Besessenheit sehr klar zusammen. Es gibt Phänomene jenseits der Psychologie, denen man mit medizinischen Mitteln einfach nicht beikommen kann. Es Besessenheit („Besessenheit durch Dämonen“), und hier man kann geradezu von einer Epidemie sprechen.

« Der Arzt sollte nicht überrascht sein, wenn er beobachtet, dass Symptome der Besessenheit epidemische Ausma.e annehmen. Sie sind zahlreicher als sich der menschliche Verstand vorstellt. » (Lebendigen Ethik, FW I, 278)

Bessenheit zu nähern

Das Phänomen der Bessenheit tritt in unterschiedlichen indigenen Gesellschaften und Religionen auf. In der religionswissenschaftlicher Literatur gibt es einen Ansatz, der zwischen „freiwilliger“ und „unfreiwilliger“ Bessenheit unterscheidet.

Es gibt unterschiedliche Ansätze sich der Bessenheit zu nähern, u.a. den psychologischen Zugang oder den soziologischen Zugang. Sehr oft wird Besessenheit als negativ oder krankhaft bewertet. Deshalb wird sie in vielen Religionen auch als „Krankheits-Ursache“ gesehen, obwohl sie, nach anderem Verständnis, nur „Symptom“ ist.

Bei der Untersuchung der Frage – was Besessenheit eigentlich ist, erscheint es zweckmäßig, zunächst eine Klärung vom Standpunkt des Lebendigen Ethik Herbeizuführen.

« Es darf keinen Ruckzug geben, die Besessenen müssen einmütig zurückgedrängt werden. Ware Scherz angebracht, konnte man diese Kampfphase den Kampf gegen Besessenheit nennen. Wahrhaftig, die Finsteren suchen sich durch Besessenheit zu starken. Aber ihre Methoden können von keiner langen Dauer sein, weil sie sich gerade durch Besessenheit selbst zersetzen. Denn ihr wisst, wie Besessenheit den Organismus allmählich zerstört, die Lahmung bestimmter Nervenzentren ist unausbleiblich. Daher konnten die Arzte so viel Gutes tun, wenn sie der Besessenheit Beachtung schenkten. » (Lebendigen Ethik, Herz 219)

Höllengeister

Warum ist es für Höllengeister so leicht, Menschen zu täuschen und unerkannt zu manipulieren? Dämonen besitzen zwar überaus große Raffinesse, Gewitztheit, Schläue und Durchtriebenheit, ebenso großes Wissen. Menschliche Fähigkeiten und Erfahrungen reichen allein nicht aus, sie alle zu durchschauen.

Lüge, die Gemeinheit, Täuschung, Die Unzucht Verführung und Erpressung sind ihre wirksamsten Machtmittel bei Menschen und manipulieren täglich Milliarden Menschen.

« Viele Verbrecher werden sich unter Suggestion der Arbeit zuwenden. So wie Trunksucht und andere Laster, können andere verbrecherische Leiden durch einen Willensbefehl geheilt werden. Man darf auch nicht vergessen, dass viele Verbrechen unter dem Einfluss von Besessenheit begangen werden; folglich sollten solche Menschen geheilt und nicht bestraft werden. Bei solchen Behandlungen hat eine systematisch ansteigende Arbeit entschieden ma.gebende Bedeutung; denn die Qualgeister hassen jede Arbeit. Sie suchen das Opfer ins Chaos zu sturzen, doch Arbeit ist schon eine Gegenma.nahme.. » ( Lebendigen Ethik FW II, 86)

Die größte „Freude“ der bösen Geister ist es, andere Geschöpfe in ihren Aufstand gegen Gott hinein zu ziehen. „Der Weg zurück“ in die Hölle ist für die gefallenen Engel äußerst schmerzhaft, wenn man den typischen Aussagen knapp vor dem Verlassen des Betroffenen Glauben schenken darf.

« Der Teufel hätte uns schon längst alle vernichtet, wenn Gott ihn nicht daran hindern würde »
(Der heilige Augustinus)

Höllengeister kennen als ehemalige Menschen das menschliche Denken, Fühlen, Wollen und seine Bedürfnisse perfekt. Sie durchschauen sehr rasch und präzise, wo ein Mensch seine kaum überwindbare Stärken, aber auch, wo er seine Schwächen und Lücken hat. An den menschlichen Schwachstellen, Neigungen und Ängsten setzen sie ihre Verführungs- und Manipulationsbemühungen an.

« Die Tätigkeit Satans besteht vor allem darin, die Menschen zum Bösen zu verführen, indem er ihr Vorstellungsvermögen und ihre höheren Fähigkeiten beeinflusst, um sie in die dem Gesetz Gottes entgegen gesetzte Richtung zu lenken. Satan stellte sogar Jesus auf die Probe (vgl. Lk 4,3-13) mit dem extremen Versuch, den Forderungen der Heilsökonomie, so wie sie von Gott geplant war, entgegen zu arbeiten.Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Böse Feind es in gewissen Fällen so weit treibt, seinen Einfluss nicht nur auf materielle Dinge, sondern auch auf den Leib des Menschen auszuüben. Man spricht dann von ,,Besessenheit durch den Teufel“ (vgl. Mk 5,2-9). Es ist oft schwierig, das Außernatürliche, das in solchen Fällen vorkommt, zu unterscheiden, die Kirche versteht sich nicht leicht dazu und gibt nicht leicht der Tendenz nach, viele Tatsachen der direkten Intervention des Teufels zuzuschreiben. Aber vom Prinzip her kann man es nicht verneinen, dass der Satan in seinem Wollen, zu schaden und zum Bösen zu verführen, es zu dieser extremen Bekundung seiner Gewalt bringen kann. » (Papst Johannes Paul II. sagte in der Generalaudienz am 13. August 1986)

Was ist Besessenheit?

Der Körper und die Seele, die ewige, geistige Persönlichkeit des Menschen sind verschiedene Wesen. Nach der Geburt benotigt die Seele etwa 7 Jahre, um vom Körper vollständig Besitz zu ergreifen.

Im Schlaf verläst die Seele den Körper und begibt sich in ihre Welt. Nach dem Tod des Körpers sollte die Seele eigentlich die Erde verlassen und in die geistige Welt streben. Es gibt jedoch erdgebundene Seelen, die den materiellen Plan nicht verlassen und seine materiellen Genusse weiter auskosten wollen. Sie ziehen aus dem toten Körper aus und versuchen, sich eines anderen, lebenden Leibes zu bemachtigen und sich diesen für ihre Zwecke dienstbar zu machen. Die anderen Körper haben jedoch ihre eigenen Seelen. Der Besitzergreifer ist also bemuht, die andere Seele zurück- und möglichst ganz aus dem fremden Körper herauszudrangen: Besessenheit ist der schreckliche Kampf zweier geistiger Wesen um einen materiellen Körper.

« Zur Frage der Besessenheit sollte man sich wissenschaftlich verhalten. Bei ihrem Vorhandensein sind zwei Momente festzuhalten. Erstens: Fortdauer des Lebens in verschiedenen Zustanden. Zweitens: der Einfluss des Willens eines Wesens auf ein anderes. So können in feinstofflichen Körpern vorhandene Wesenheiten unterschiedlichen Grades ihre Gedanken den auf der Erde inkarnierten aufdrangen. Die unbewusste Energie kann zur Vereinigung der Welten beitragen. Doch indem sich das Höchste vereint, öffnet sich auch der Pfad zum Niedersten. Au.erdem wisst ihr bereits, wie sehr die niederen Geister versuchen, sich an irdische Ausstrahlungen zu klammern. Deshalb sollte man die Menschen zur Standhaftigkeit des Willens ermahnen, denn Besessenheit ist einer der unzulässigsten Zustande. » (Lebendigen Ethik, AY 227)

Wie kommt Besessenheit zum Ausdruck?

Die Besitzergreifung kann in unterschiedlichem Umfang gelingen. Im letzteren Fall bringt der Leib fast ausschlie. lich die fremde Persönlichkeit des Besitzergreifers zum Ausdruck. Ist diese – wie meistens – ein niederes Wesen, kann es das Opfer für die Begehung von Verbrechen und Gewalttaten nutzen.

« Überdiessind die Abarten der Besessenheit höchst verschieden. Sie reichen von einer fast unmerklichen Verschrobenheit bis zur Gewalttätigkeit. » (Lebendigen Ethik, FW I, 278)

Starke Vermutung für Besessenheit: Plötzliche, anhaltende Veränderung in der Verhaltensweise, Aggressivität, Depressionen, Eifersucht, Den Spiritismus, auch Alkohol, die Drogen, etc.

Wichtig: Niedere feinstoffliche Wesen nähren sich von den Emanationen von Gereiztheit. Sichere Anzeichen für Besessenheit:

  • Zorn,
  • Angst,
  • Wut,
  • Suizidtendenzen,
  • Satire,
  • Die Reizbarkeit,
  • übermäßiger Hass,
  • Chaos,
  • Gesteigerte Aggressivität,
  • Rachegefühle,
  • Die sexuellen Perversionen

« Die finsteren Krafte bedienen sich vor allem dieser gefügigen Werkzeuge, um durch sie in geistig reine Gruppen einzudringen und sie in verräterischer Weise zu vernichten. »(Lebendigen Ethik, HR I/2, 237, Brief vom 12.12.1934)

Tiere fühlen Besessenheit?

Zum beispiel Hunde und Pferde halten sich fern oder greifen an, Katzen dagegen lieben Besessene. «Das feurige Verstehen der Besessenheit wird „Urumiya“ genannt. Nicht allein der Mensch besitzt dieses Gefühlwissen auch bestimmte den Menschen umgebende Tiere fühlen diesen furchtbaren Zustand.

Pferde, Bären und Hunde empfinden die Nahe besessener Personen besonders stark und wehren sich gegen sie. Im alten China gab es eine besonders hoch geschatzte, sehr feinfühlige Hunderasse, die sich für das Aufspuren von Besessenen als nutzlich erwies.

In früheren eiten war es auch Sitte, den Gasten die Pferde und Hunde vorzufuhren, um gleichzeitig die Reaktion der Tiere zu beobachten. Viele Boten wurden auf diese Weise getestet. Man sollte beachten, dass auch Katzen Besessenheit spuren, aber gewöhnlich gerade umgekehrt. Besessenheit versetzt sie in einen Freudezustand.

Wenn beispielsweise eine Katze einen Besessenen oder seine zwingende Gegenwart wittert, versteckt sie sich nicht, sondern lauft fröhlich miauend umher, wahrend ein Hund auffahrt und sich zu verstecken sucht, oder solch eine Person angreift. » (FW I, 373)

Wie kann man Besessenheit heilen?

Liebe ist die einzige Kraft, die erlösen kann, sowohl einen solchen Menschen als auch einen in ihm sich bergenden Ungeist, denn die Liebe trägt immer den Sieg davon!

« Jene reinen Herzens sind nicht der Ansteckung durch Besessenheit ausgesetzt, doch verfaulte Herzen können fürchterliche Wesenheiten anziehen. » (Lebendigen Ethik, FW III, 551)

Der Wille des Menschen ist frei. Mit der Beeinflussung von Geisteskräften in eurem Leben müsset ihr aber rechnen, wenn euer Denken wahrheitsgemäß gerichtet ist, und doch kann ebenjener Einfluß ungewöhnlich stark sein, wenn der Mensch Wesenszüge an sich hat, die denen des beeinflussenden Wesens gleichen.

Und doch am besten ist wie immer Vorbeugung, es ist seine psychische Energie bewahren und das Sperrnetz erhalten, fest zu seinen Grundsätzen stehen, die Verbindung zur höheren Welt pflegen und ein reines Herz bewahren. Nach dem Gesetz der Entsprechung zieht ein jeder die feinstofflichen Wesen an, die seiner Art entsprechen.

« Der standhafte, aufrechte und erkennende Geist kennt keine Besessenheit.. »
(Lebendigen Ethik, FW III, 467)

Die Menschheit befindet sich heute inmitten des geistigen Chaos, aber unausgesetztes Streben nach Schönheit, Freude, Harmonie und Vollendung stellt die Verbindung zu den Höheren Welten, zur Erkenntnis und zu Offenbarungen des Heiligen Geistes.

Die Evolution verlangt, dass sich jede Wesenheit dem welträumlichen Feuer nähert, welches jedoch dem physischen Auge nicht sichtbar ist. Je höher die Geistigkeit, umso feuriger und flammender beziehungsweise lichttragender wird die geistige Natur des Menschen sein! Die Welt ist der Ort eines unablässigen Dranges zur Vollkommenheit!

« Das reine Herz braucht Besessenheit nicht zu furchten. Aufrichtigkeit
la.t keine Besessenheit zu. » (HR II/1, 119, Brief vom 18.01.1936)

« Das Streben zur Höheren Welt ist die beste Abwehr gegen Besessenheit. Gedanken an die Höhere Welt sind das besterprobte Gegenmittel. Erhabene Gedanken beeinflussen nicht nur die Nervensubstanz, sondern reinigen auch das Blut. Experimente, welche die Zusammensetzung des Blutes in Bezug auf das Denken des Patienten erforschen, sind höchst lehrreich. » (Lebendigen Ethik, AUM 306)

Es bedarf für ausnahmslos alle Erdenbürger eines höheren geistigen Wissens und eines damit verbundenen vertieften Verständnisses in Bezug auf die bereits stattfindenden und noch kommenden Entwicklungen, über die zu erwartenden Anforderungen und die heute bestehenden Möglichkeiten, diesen zu entsprechen. Der Kosmos selbst ist der all-mächtige Lebensschützer und sorgt dafür, dass kein Atom, kein Lebens- und Geistfunke und kein Individuum verloren geht.

«Besessenheit ist schrecklich ansteckend. Die Erscheinung der Besessenheit mu. sehr aufmerksam beachtet und die Atmosphäre gereinigt werden. Der Raum ist voll von Vampiren, und viele ziehen Wesenheiten aus den niederen Sphären an. Daher mu. die ganze Atmosphäre gereinigt werden. » (Lebendigen Ethik, HR I/2, 219, Brief vom 18.10.1934)

« Daruber hinaus hilft die Vorstellung des Guru sehr, sich vor Besessenheit zu schützen. Im Falle von Willensschwache bietet der Lehrer seine überschüssige Kraft auf, um den fremden, feindlichen Einfluss zu ver12 hindern. Natürlich, der Lehrer mit einem hohen Bewusstsein kann feinfuhlig feststellen, wann seine Hilfe notig ist. In der Tat, solche Führung hat nichts mit Zwang zu tun. » (Lebendigen Ethik, FW I, 283)

Fazit

Auch die beste Vorbeugung und die Behandlung gegen Besessenheit ist die Pflege um Psychischen Energie. Erhöhend die Ausstrahlungen der Psychischen Energie, verteidigt sich der Mensch automatisch von allen besitzergreifenden Wesen, die sich von dem Feuer der höheren Psychischen Energie verbrennen.

Wann die Psychiater verstehen werden, was ein wahrhafter Grund der Besessenheit ist, wird dann die Zeiten anbrechen, wo die Psychiaterkliniken unnütz werden infolge des hochwirksamen Kampfes gegen Besessenheit.

Nur mittels Annäherung den Werten des Geistes ist es möglich, die Ausstrahlungen der Psychischen Energie zu erhöhen, die das wahrhafte Allheilmittel gegen allerlei Erkrankungen, einschließlich Besessenheit, ist.

Jesus, der Christus, wie auch Buddha erkannten diese Gesetzmäßigkeit in der uns überlieferten, bildhaften Aussage: « Was wir Aussäen, werden wir ernten.»

Geschrieben Durch Mathias: authors/profile/13465/

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