Der Tod – Warum ist der Tod so unbeliebt?

Ja der Tod, der ist was wunderbares. Denn mit ihm, ist jede elende Qual im Leben verschwunden. Ein Artikel über der Tod und Verlust – Aktuell und für alle Jahren.

Egal wo du stirbst.
Du wirst immer glücklich sein!
Aber wenn du nicht stirbst, wirst du gehasst, egal wo du bist!
Ob im Zimmer, oder im Park.
Sogar auf der ganzen weiten Welt, wirst du gehasst!
Aber wenn du tot bist, bist du frei. Frei wie der Wind.
Frei wie das Wasser.
Sogar freier als in deinen Träumen. Ja das ist der Tod!

(Ein Gedicht, bezogen auf die Gedanken eines 12 jähriges Kindes.
Mit freundlicher Genehmigung von kuragelake)
Nicht das Gedicht an sich, hat mich dazu inspiriert, mich dem Thema zu widmen, sondern die darauf folgenden Kommentare. Das Thema Tod ist scheinbar immer noch ein Tabu, mit einem überwiegenden negativ Image. Und das gar als Blödsinn abzutun, das gab letztendlich den Ausschlag.

Warum ist der Tod so Negativ?

Der Tod steht über Gott. Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die wenigsten von uns, unvoreingenommen und sachlich über den Tod unterhalten können, oder es nicht möchten, weil es ihnen unangenehm ist.

Ich habe mir schon sehr oft Gedanken darüber gemacht, was zu einem ausgesprochen entspannten Verhältnis zum Tod geführt hat und ich verstehe nicht, warum er mit einem überwiegenden Negativ – Image behaftet ist.

Um das heraus zu finden, habe ich mich mit den Eigenarten und Eigenschaften der Mitbewohner des Planten Erde auseinander gesetzt. Aktuell, zu- Hören und beobachten.

Der Mensch und seine Sonderstellung

Ohne Zweifel und auch zurecht, nimmt der Mensch, durch seinen Verstand, eine Sonderstellung in unserem Universum ein – zumindest nach bisherigen Erkenntnissen. Aber das darf nicht soweit führen, dass er nicht die Grenzen erkennt, denen er sich zu unterwerfen hat. Auch mit dem Verstand sind wir nur ein kleines Rad im dem Getriebe, welches sich Natur nennt – selbst wenn viele das nicht wahr haben wollen, oder gerade deswegen – kann es leicht zu Missverständnissen führen.

Eine Handvoll Leute, fühlen sich, auf Grund ihres Verstandes, dermaßen überlegen, überheblich, arrogant und selbstherrlich dass sie glauben; alles was sich in der Welt ereignet, bestimmen zu können. Sie sind aber auch klug genug, um zu wissen, dass sie nicht allmächtig sind, denn das ließe sich vom gemeinen und einfachen Volk, zu leicht widerlegen.

Daher fällt es ihnen nicht schwer, einem Gott zuzustimmen, z.B. dem Gott der Christen, oder Moslems etc. Überhaupt scheint das ein Bedürfnis zu sein, das allen Kinder Gottes, von je her, mitgegeben wurde und die sich das zu eigen gemacht haben.

Ob es die Urvölker – und heute (egal in welchem Jahr, 2012 2013 2015 oder 2020 wir leben) vielleicht die Naturvölker sind – die ihre Götzen verehren, oder die Griechen, die sich sicherheitshalber mehrere Götter zulegten, so wie die Kelten, oder die Wikinger mit Odin und Co. usw.

Fähigkeiten von Göttern und Menschen

Eins ist bei allen Göttern gleich, sie besitzen Fähigkeiten, die der Mensch nicht hat, die sie daher den Göttern angedeihen lassen, um gegebenenfalls davon zu profitieren – so besitzt der christliche Gott selbstverständlich (nicht natürlich) alle Fähigkeiten. So wird ihm auch zugetraut: Herr über Leben und Tod zu sein. Dem letzteren kann ich mit gutem Gewissen widersprechen, denn der Tod ist eigenständig und lässt sich von keiner Macht der Welt, oder einem Gott, etwas sagen, oder vorschreiben – höchstens die Götter in weiß, versuchen ihn schon mal zu verzögern – aber verhindern lässt er sich nicht.

Aber gerade ein Gott ist die Messlatte für jene Kinder, die es anstreben, Gott möglichst nahe zu sein und je überzeugender sie das darstellen, um so mehr setzen sie sich von der, gutgläubigen, übrigen Bevölkerung ab. So wurden z.B. Pharaonen, oder auch Könige und Kaiser, als direkte Abkömmlinge von Gott angesehen.

Auch einigen Politikern, Wissenschaftlern, Wirtschaftsbossen oder Künstlern ist es zuzutrauen, dass sie an Selbstüberschätzung leiden. – Was sich durchaus auch auf niedrigeren Ebenen abspielen kann, was aber keine großen Auswirkungen hat und allenfalls als lästig
empfunden wird. Das können wir jeden Tag in verschiedene Artikel in Zeitungen und Kultur nachrichten lesen

Todes Jahren: konsequent und kompromisslos

Vielleicht ist es auch die konsequente und kompromisslose Vorgehensweise, die den Tod so unsympathisch macht? Aber eigentlich ist der Tod ein gutes Beispiel und Vorbild dessen, wie sich die Symbiose mit der Natur auszahlt, um einen Lebensrhythmus bzw. Kreislauf zu garantieren und zu erhalten.

Man könnte in dem Zusammenhang auch noch weiter gehen und sagen: Der Tod ist ein Subunternehmer der Natur, der durch das Sterben, Schaden von ihr abwendet. Kranke würden Gesunde anstecken, bis es auch den Letzten erwischt hätte, das gilt im gleichen Maße für Homo sapiens, Tiere und Pflanzen.

(Nehmen wir die Pest im Mittelalter. 1/3 der Menschen, in Europa, sind ihr zum Opfer gefallen. Wären nicht so viele daran gestorben und verloren, dann hätte es in Europa – und wahrscheinlich darüber hinaus – bald keine Menschen mehr gegeben.)

Derzeit ist die Natur, scheinbar noch, an der Arterhaltung der Menschen interessiert. Aber eins kann man dem Tod auf keinen Fall unterstellen; dass er sich in den Vordergrund schieben will, sondern er wartet geduldig – bei allen Lebewesen – bis der Zeitpunkt gekommen ist, der sich nach dem biologischen Alterungsprozess ergibt und das Leben nicht mehr lebenswert erscheinen lässt – soweit es das natürliche Ableben betrifft.

Leider wird es immer geisteskranke Mitbürger geben, die ihren Verstand skrupellos gegen das Wohl der Allgemeinheit einsetzen und nicht nur mit Gott ihr Geschäft machen, sondern auch mit dem Tod – wobei nicht die Bestattungsinstitute gemeint sind.

Angst vor dem Tod

Vor nichts hat ein Mensch, der das Leben liebt und lebenswert empfindet, mehr angst, als vor dem Tod. Der Verlust ist immer schwer! Und sollte der dann doch, scheinbar vorzeitig eintreten, dann wird man jene, die ihn verschuldeten, ausschließen, weil man ihnen so viel Niedertracht und Menschenverachtung nicht zutraut und man wird dem Tod die Schuld geben.

Das bringt dem Tod natürlich keine Sympathien ein, aber jenen, die vorgeben, den Tod verhindern zu wollen, viel Geld – nicht selten begünstigen sie sogar den Tod, durch verantwortungslosen oder unüberlegten Einsatz von Medikamenten.(Im vergangenen Jahr starben 58.000 Homo sapiens, nur an einer Fehlmedikamentierung)

Leben nach dem Tod

Um ihre Schäfchen bei der Stange zu halten, macht die Kirche den Gläubigen, die Wiederauferstehung schmackhaft und suggeriert ein Leben nach dem Tod, mit der Aussicht – sofern sie auf der Erde brav waren – sogar in den Himmel zu kommen.

Spätestens jetzt muss man sich fragen, wo die Grenze zwischen Verstand, Fantasie oder Berechnung liegt.  Seltsamerweise haben wir kein Problem damit, alles was um uns herum stirbt, auch als Tod anzusehen.

Sollte der Verstand die Garantie für ein ewiges Leben darstellen? Und was ist mit den Tieren?, ein wenig Verstand haben sie auch – manchmal sogar mehr, als so manch ein Mensch. Sollte auch ihnen, der Himmel in Aussicht gestellt sein?

Aber immerhin wird der Tod nicht als das dargestellt, vor dem man angst haben müsste und erst recht nicht, wenn ich mich an das Eingangsgedicht erinnere, welches stellvertretend für eine Lebenssituation steht, wo das Leben nicht mehr lebenswert erscheint.

Wer jedoch an Suizid denkt, sei gewarnt, das ist eine Todsünde und damit würde man in der Hölle landen – zumindest jene, die daran glauben. Alles was gestorben ist, wird weiter leben, allerdings nur in einer anderen Art und Weise.

Seit wir wissen, dass Energie nicht verloren gehen kann, ist es nur zu verständlich, dass auch die sterblichen Überreste irgendwo ihre Verwendung finden. Und weil der Mensch mit Verstand ausgerüstet wurde, muss er selbstverständlich auch eine Seele besitzen, die sich nach dem Tod verselbstständigt und auch schon ganz genau weiß, wohin. Sie möchte – nämlich dorthin, wo sie den hellsichtigen Medien zur Verfügung steht, für den Fall, dass man mit ihr Kontakt aufnehmen möchte.

Übrigens: Eine logistische Superleistung, unter den milliarden Verstorbenen, in kürzester Zeit, die richtige Seele zu finden.

Der Tod an sich, wird aber überwiegend nur von den Hinterbliebenen als etwas Negatives empfunden, denn bei normalem Ableben, ist es doch nur human, wenn er eintritt, bevor das Leid den Höhepunkt der Aussichtslosigkeit erreicht hat.

Meine Vorstellung vom Tod hat etwas Tröstliches, sollte es mir einmal danach sein, dann werde ich ihm entgegen gehen und davon hält mich auch keine Hölle ab.

Wer sich diesbezüglich etwas informiert, wird feststellen, dass der Suizid stetig zugenommen hat und dazu nur ein Beispiel: In der amerikanischen Armee sind mehr Soldaten durch Selbstmord umgekommen, als durch Feindeinwirkung. (Lese Dazu auch: http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/us-soldaten-selbstmordrate )

Tod ist eine Erlösung

Ich sehe im Tod immer eine Erlösung und in den verhältnismäßig wenigen Fällen, wo es nicht so erscheint, ist der Mensch zumeist selbst daran schuld. Letztendlich stirbt niemand, der noch überlebensfähig gewesen wäre. Denn, wie gesagt, der Tod ist sehr geduldig und in manchen Fällen vielleicht zu geduldig, weil der Mensch es so will.

Nicht, dass die Menschen nicht mit Hochdruck am längeren, wenn nicht sogar ewigen Leben arbeiten würden, auch wenn sich das Klonen nicht durchsetzen sollte.

Aussicht verspricht die Technik. Main up loading sie soll das bewirken und zwar wird der Geist des Menschen digitalisiert und einem Roboter eingespeist.

Soll sich doch der Tod bedienen, wir werden uns dann zackig und gut geölt, als Roboter begegnen.

Ein weiterer Beweis dafür, dass der Mensch, irgendwann an dem Missbrauch seines Verstandes, Größenwahn und Hochmut, zugrunde gehen wird.

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